Beldahnsee

Beldahnsee
Galindia, Museum, Restaurant

Montag, 23. Juli 2018

Übersicht über das Revier Masuren

Übersicht über das Revier Masuren (Auszug aus WIKI, aber von mir vor einiger Zeit geschrieben und nun aktuell redigiert)

Bootsurlaub und Wassersport in Masuren
Die Marinas in Nikolaiken (Mikołajki) sind neben Lötzen und Angerburg die führenden Ports.
Die Masurische Seenplatte ist ein beliebtes Revier für Wassersportler mit einer guten Infrastruktur. Für Segler gibt es bereits eine sehr lange Tradition in diesem Revier, so war Nikolaiken bereits vor dem 1. Weltkrieg ein beliebter Urlaubsort.
Die Entwässerung der Seenplatte nach Norden erfolgt über die Angerapp und im Süden über die Pisa. Der Wasserstand wird über die Wehre und Schleusen von Guschinen und Karwik im Süden und über zwei Wehre auf der Angerapp im Norden, geregelt. Vom Mauersee führt der Masurische Kanal nach Norden der die Schifffahrt einmal bis zur Ostsee möglich machen sollte, er wurde aber nie fertig gestellt. Er ist heute durch einen Kofferdamm, beim ersten Walzenwehr, versieglt und kann nicht mehr zur Entwässerung verwendet werden. Die Wasserscheide befindet sich am Kula Kanal im Kröstensee. Der gesamte Wasserweg ist ohne direkte Verbindung zur Ostsee, höchstens über die Pisa (Tauchtiefe 0,50 Meter), Narew zur Weichsel, weiter über den (Brombergkanal) Noteć (Netze), Warthe und Oder nach Berlin. Sofern man bei Bromberg (Bydgoszcz) nach Norden abzweigt, gelangt man auf der Weichsel zur Ostsee (Tauchtiefe nur 0,70 Meter). Die gesamte Wasserroute ist nach dem IALA System A mit Seezeichen markiert. Ein Wetterwarnsystem wurde 2011 installiert, das aus 17 Masten besteht die bei einem herannahendem Wettersturz ein Gelblicht ausstrahlen, das bei guter Sichtweite im Umkreis von acht Kilometern sichtbar ist. Bei Gefahr senden sie 90 Blitzeinheiten pro Minute. Ab BF 6 gibt es aber sowieso ein Auslaufverbot. Der Spirdingsee sollte höchstens bis BF 3 befahren werden. Zum Einkaufen und Auffüllen der Vorräte gibt es Supermärkte in Angerburg, Lötzen, Rhein und Nikolaiken, in den kleineren Orten gibt es Skleps, das sind kleinere Geschäfte, in denen alle Waren des täglichen Bedarfs erworben werden können. Etwa 40 Prozent der Masurischen Seenplatte stehen unter Naturschutz, besonders geschützt ist das Biosphärenreservat am Luknajno-See in der Nähe von Nikolaiken (Mikołajki), in dem die größte polnische Höckerschwankolonie lebt. Dort gibt es auch eine schöne Anlegestelle und ein gutes Restaurant (Karte 16).
Für Bootsreisende: In den Marinas oder Ports wird in der Nacht kontrolliert und die Polizei ist auch mit Hundestreifen unterwegs. Auf dem Wasser gibt es die Wasserwacht (MOPR) die 24 Stunden über die Notrufnummer 112 erreichbar ist und auch immer einen Notarzt in Lötzen in Bereitschaft hat. Vor dem Befahren der Pisa muss der Pegel in Johannisburg geprüft werden der eine bestimmte Marke nicht unterschreiten darf, mehr hier im Blog.

https://youtu.be/UNDoP5VKG4Q

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