Beldahnsee

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Galindia, Museum, Restaurant
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Montag, 10. April 2017

Anlegen, Mooring mit dem Heck zum Jetty, Anleger, Pier, Kai (Quay), also auch römisch katholisch in Masuren (Mazury) für Hausboote (Cruiser).

Anlegen, Mooring mit dem Heck zum Jetty, Anleger, Pier, Kai (Quay), also auch römisch katholisch in  Masuren (Mazury) für Hausboote (Cruiser).

In den Marinas (Boatyards), Ports (Häfen) von MASUREN ist es üblich mit dem Heck anzulegen, weil der Platz beschränkt ist. Man nennt diese Methode auch „römisch katholisch“ anlegen weil es so in südlichen katholischen Ländern üblich ist und immer war.
Die Methode des Anlegens ist im Guide ausführlich, auch mit Skizzen,  beschrieben, allerdings sollte man vorher immer prüfen ob die Wassertiefe auch ausreicht damit man weder Ruderblatt noch Schraube beschädigt. Ist man über die Wassertiefe nicht ganz im Klaren, legt man erstmal mit der Breitseite, also längsseits an.
Die in der Anlage (Liste) des Guide empfohlenen Anlegestellen (V4.8, Marinas/Ports) haben meist eine ausreichende Wassertiefe, es gibt aber Ports wie „Evelyn“ in Rotwalde (Karte 9) bei denen wir nun wegen zu geringer Wassertiefe (0,80 Meter) vom Anlegen abraten. In der Karte 9a haben wir gute Anlegstellen für Rotwalde empfohlen. Da sich Situationen aber sehr oft schnell verändern können, prüfen Sie also bei allen Ports, immer die Wassertiefe, vor dem Anlegen, wenn Sie also  nicht sicher sind, legen Sie vorerst nur längsseits an, prüfen die Wassertiefe und drehen dann, wenn sie ausreicht,  erst das Boot mit Hilfe des BSR auf. Wenn Sie am Heck, aber erst nach dem Anlegen,  zwei gute Fender anbringen und mit den zwei Achterleinen gut an den Pollern des Anlegers festmachen, werden Sie bei normalen Windverhältnissen keine Mooringleine oder Buganker benötigen. Prüfen Sie bitte die Skizzen im Guide. Bei der Kormoran ist ein zweiter Anker an Bord den Sie beim Beaching/Landing (nur für Experten) als Heckanker benutzen könnten. Im Übrigen, darf man nicht an Bäumen festmachen, auf der Kormoran sind deshalb Mooringstakes und ein Hammer im Ankerkasten vorhanden.
Ich lese in diversen Foren auch immer wieder, das Skipper Probleme mit dem Anlegen per Heck haben. Schauen Sie sich die Skizzen im Guide an, dann werden Sie keine Probleme haben. Ja und prüfen Sie vor dem Anlegen den Wind. Springen Sie nicht an Land!
Bibliografie (Karte vom Revier)

http://maps.wikivoyage-ev.org/w/poimap2.php?lat=53.698&lon=21.796&zoom=9&layer=OD&lang=de&name=Spirdingsee

Bibliografie (Anlegemethoden)
https://youtu.be/LSpILWfSbE0 (Suncamper 30, Hybridboot, Naturschutzgebiete)

https://youtu.be/9X-IHmafTrg (Alle Anlege- und Ablegemethoden auch Anlegen mit dem Heck, also römisch katholisch)

Wichtiger Hinweis

Im Guide habe ich die von mir geprüften Navigationsrinnen (Kurs) mit einer strichlinierten Linie --------------------eingetragen, dieser sollten Sie folgen, aber trotzdem immer prüfen, ob sie sich innterhalb der Seezeichen (Marker, Bojen, grün und spitz, rot und stumpf) befinden.

Samstag, 1. Oktober 2016

Marina, Port, Ecomarina (Hafen), Pump Out

Marina, Port, Ecomarina (Hafen), Pump Out

Wie schon mehrfach erwähnt, wird in Masuren in Marinas bzw. Ports (Hafen) angelegt. Besonders ausgebaut sind die Ecomarinas die auch zur Entsorgung von Schwarzwassertanks (Fäkalien) eingerichtet sind.  Diese Entsorgung wird mittels Pump Out vorgenommen, wobei der Inhalt der Fäkalientanks dann ordentlich in die öffentliche Abwasserwirtschaft entsorgt wird. Auch einige private Marinas haben solche Pump Out Stationen, wie Piaski oder Rotwalde oder Nikolaiken. Aufgrund der steigenden Zahl an Haus- und Segelbooten ist es zwingend erforderlich eine ausreichende Zahl von Pump Out Stationen zur Verfügung zu stellen. Achten Sie bei Buchung eines Hausbootes unbedingt darauf, das die Basis über einen Pump Out verfügt, denn Sie müssen das Boot immer leer gepumpt zurückgeben. Mieten Sie kein Boot mit einer Chemietoilette, es ist nicht sehr empfehlenswert diese zum Ausleeren zu bringen.  Gute Hausboote haben ein Marine WC, dies funktioniert genau so wie Ihres zu Hause. Manchmal werden auch elektrische WC’s angeboten, die noch bequemer sind weil man nicht noch einmal pumpen muss. Nur bei Kuhnle (Piaski) oder Locaboat (Nikolaiken) wird dies, also die Rückgabe mit leer gepumpten Boot, dank eigener Pump Out Station nicht erforderlich sein. Die Kormoran  Hausboote von Kuhnle sind besonders umweltfreundlich, dort gelangt nicht einmal das Spülwasser der Pantry oder das Duschwasser außenbords sondern in den Fäkalientank der mit 1500 Liter für mindestens 2 Wochen reicht.
Die Marinas verfügen in der Regel über Floatingjetties mit Fingern in die sie auch mit dem Heck einfahren können. Es gibt dann auch Mooringleinen zum festmachen, manchmal werden noch Bojen angeboten. Für Hausboote mit rechtwinkeligen Heck, empfiehlt sich immer ein Anlegen mit dem Heck, wobei ein Festmachen mit Fendern und den zwei Achterleinen meist ausreichend ist. Eine Boje oder Mooringleine ist eigentlich nur bei starkem Wind nötig. Wenn Sie mit dem Anlegen  „römisch katholisch“, also mit dem Heck, noch nicht so geübt sind, dann können Sie erstmal längsseits anlegen und dann das Boot aufdrehen. Diese Methode ist auch zu empfehlen, wenn Sie die Wassertiefe noch nicht genau kennen und mit dem Heck die Schraube beschädigen könnten. Im Anhang des Masuren Waterway Guide, finden Sie alle Einrichtungen der Infrastruktur, also auch die Pump Out Stationen. Auch Tipps zum Anlegen finden Sie dort.
Marinas (Ports)
Pump Out



Montag, 10. November 2014

Richtig Ankern

Richtig Ankern

Masuren Waterways bietet wirklich sehr schöne Ankerplätze, zudem ist das Ankern auch erlaubt, sofern Ihnen der Bootsvermieter nichts Gegenteiliges sagt.
Am einfachste ist die manuelle Ankerwinsch zu bedienen. Man hat eine Bremse, wenn man diese löst fällt der Anker und mit der Winsch kann er dann wieder gehoben werden.
Problematisch kann eine vollautomatische Anlage sein, mit der vom Steuerstand aus der Anker fällt und auch wieder gehievt werden kann. So eine Anlage sollten Sie sich sehr genau erklären lassen.
Ansonsten ist die seemännische Methode des Ankerns genau im Guide beschrieben, sollten Sie bitte genau lesen.
Hier im Video gewinnen Sie nur eine allgemeine Übersicht.
Wenn Sie auch noch an Land wollen, sollten Sie immer ein Dingi im Schlepp haben. Ist kein Problem, nur beim Anlegen über den Achtersteven müssen Sie das Dingi eben umhängen.

http://www.youtube.com/watch?v=g4FUKpZ4swg

Mit dem Heck, also römisch katholisch, anlegen
http://www.youtube.com/watch?v=f3wtl92vDrw

Noch ein paar Tipps zur Seemannschaft (im Guide finden Sie die wichtigsten Tipps)
http://www.youtube.com/watch?v=IzEdLBzkbn0

Samstag, 21. September 2013

Anlegtechnik mit Badeplattform

Anlegtechnik mit Badeplattform

Im Masuren Waterway Guide sind die gängigsten Methoden zum Anlegen mit den dort angebotenen Booten beschrieben.
Sofern Sie ein Boot wie die EUROPA 400 oder 600 zur Verfügung haben, sollten Sie immer zuerst das Heck an den Anleger heranbringen und dort ein Crewmitglied mit Leine absetzen, nach dem Sichern der Heckleine kann der Bug per BSR an den Anleger herangebracht werden und die Bugleine wird auch durch die Heckcrew gesichert.
Wenn Sie aber die Anlegetechnik mit dem Heck, also römisch katholisch, beherrschen, sollten Sie diese Methode vorziehen, denn dabei kann bei einer Zweiercrew die Heckperson alle beiden Leinen bedienen und der Skipper hat auf der Fly die Übersicht. Mit dieser Methode haben wir die besten Erfahrungen, wobei es vorteilhaft sein kann, wenn sich der Skipper mit dem Rücken zum Steuerstand stellt, dann kann er alle Bootsbewegungen real ohne Übersetzung steuern.

Sollte jemand bessere Vorschläge haben, dann bitte einen Kommentar.

Europa 400, Libra liegt am kleinen Steg von Rotwalde mit dem Heck und ist gegen Südwind per Spring gesichert. Die Steuerbordseite des Hecks ist mit zwei großen Kugelfendern gesichert.