Beldahnsee

Beldahnsee
Galindia, Museum, Restaurant

Donnerstag, 2. Juli 2009

Regionen beleben, ein Gastbeitrag

Lange hat es gedauert. Mindestens 15 Jahre wurde die einsame Region in Nordostpolen nicht touristisch genützt. Weitgehende Teile des Gebietes waren im Ausland scheinbar unbekannt. Und auch größere Städte, mit schön erhaltenen Gebäuden aus vorigen Jahrhunderten, blieben unentdeckt. Bis vor einem halben Jahr hat sich an dieser Situation nichts geändert. Neudings jedoch spricht man von dieser Region. Es heißt, man könne dort ein Naturjuwel bestaunen, wie man es heutzutage nur mehr ganz selten in Europa antrifft. Die Rede ist von der Masurischen Seenplatte. Die Seenplatte liegt, wie bereits eingangs erwähnt, im nordöstlichsten Teil Polens, nahe der Grenze zu Litauen. In einer sehr dünn besiedelten Gegend erstrecken sich tiefe Nadelwälder. Die glasklaren Seen, von denen es in dieser Region weit über hundert gibt, werden von malerischen Flüssen und Bächen verbunden. Der Lebensraum ist ideal für eine Vielzahl von Tieren. Neben dem wohl bekanntesten animalischen Vertreter Nordostpolens, dem Elch, trifft man hier auch Füchse, Wölfe und Luchse an. Die Mehrheit unter den vielen Tieren bilden aber auf jeden Fall die unzähligen Vogelkolonien. Von Störchen bis hin zu Adlern kann man hier die verschiedensten Vögel beobachten.Diese einzigartige Naturschönheit haben nun auch Verantwortliche Tourismusmanager des Landes entdeckt. Vor einem halben Jahr konnten die ersten Hotels eröffnet werden und der Trend bestätigt eine weitere Zunahme an touristischen Aktivitäten in dieser Region. Nicht nur Wanderer und Naturliebhaber kommen in der Masurischen Seenplatte auf ihre Kosten. Vor allem Wassersportler zieht es mehr und mehr in die Gebiete rund um große Seen und lange Flusskanäle. Das passende Angebot für Übernachtung und Verpflegung stellen Eventhotels bereit. Neben der Unterbringung kümmern sie sich auch um Leitung und die Bereitstellung des Equipments für Sportausflüge. Bei weitem die meisten Sportler suchen die Region auf, um im Kanu oder Kajak die Flüsse und Seen zu erkunden.Seit wenigen Tagen gibt es auch das erste Seminarhotel in dieser Region zu bestaunen. Viele Seminaristen aus Warschau und Umgebung mühen die zweistündige Anreise nicht, und kommen nicht nur wegen Natur und Sport, sondern auch geschäftlich, gerne in die nördlichste Region Polens.

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